Alice im Wunderland



Genre
Regie
Schauspieler
  • Johnny Depp
  • Anne Hathaway
  • Stephen Fry
  • Marton Csokas
  • Helena Bonham Carter
  • Alan Rickman
  • Timothy Spall

Alice im Wunderland: Als Hamish – wohlhabend aber langweilig – um die Hand der 19-jährigen Alice Kingsley (Mia Wasikowska) anhält, sucht diese erst mal das Weite. Als sie dann einem etwas merkwürdigen kleinen weißen Kaninchen begegnet, folgt sie ihm, bis es plötzlich in einem Loch verschwindet.

Als Alice nachsieht wird auch sie in dieses Loch gezogen und landet anschließend in einem runden Raum, in dem es neben ganz viele Türen auch etwas zu trinken und Kuchen gibt. Als Alice von beidem kostet merkt sie, dass sie durch das Getränk schrumpft und durch den Kuchen wieder wächst. Auf diese Weise schafft sie es dann auch eine der Türen zu öffnen, und sie landet in einer bezaubernden kleinen Welt, in der es neben allerlei komischen Kreaturen (einer Schlafmaus und der sprechenden Grinsekatze sowie die Wasserpfeife-rauchende Raupe Absalom) auch noch den durchgeknallten Hutmacher (Johnny Depp) gibt.

Unterland nennt sich dieses kleine Reich, welches von einer unheimlichen Königin samt ihrer gemeinen Schwester, der Herzkönigin (Helena Bonham Carter) regiert wird.

Externe Rezensionen zu Alice im Wunderland

Rezension: Amazon.de
8 / 10 Punkte (117 Stimmen)
Rezension: IMDb.de
6,7 / 10 Punkte (65,240 Stimmen)
Rezension: OFDb.de
6,6 / 10 Punkte (428 Stimmen)

Kommentare zu Alice im Wunderland

Slevin schrieb am 25.03.2010

Habe den Film heute (natürlich in 3D) gesehen.
Leider bin ich mit mehr Erwartungen reingegangen, als erfüllt wurden.
(Alle haben nur von diesem Film geschwärmt)
Jedoch ist der Film wirklich sehr sehenswert und lustig.
Johnny Depp war wiedereinmal fantastisch in seiner Rolle, was schon Grund alleine ist sich diesen Film anzusehen.

8 von 10 Sternen :)

MadHatter schrieb am 20.10.2011

Alice im Wunderland ist ein äußerst schwacher Film geworden. Das Duo von Tim Burton und Johnny Depp will hier einfach nicht zünden, was aber vor allem an der extrem schwachen, einfallslosen Story und den merkwürdig unbeholfenen Dialogen liegt. Der Hutmacher, Depps Rolle im Film, wird so sehr in den Mittelpunkt gerückt, dass man sich fragen muss, ob Alice überhaupt noch die Hauptperson ist. Allein das gibt eine ungute Balance im Film ab, da Alice nun nicht mehr genug Platz im Film hat, um irgendwie für den Zuschauer als Identifikationsfigur zu wirken, wogegen der Hutmacher fast dauernd im Film zu sehen, die größte Charakterentwicklung erhält.
Was das Buch von Lewis Caroll ausmachte, ist im Film dafür verloren gegangen. Anstatt eines merkwürdig-surealen Erlebnisses, dass die Welt der Erwachsenen aus den Augen eines Kindes und seiner wilden Fantasie darstellt, bietet Tim Burton hier nur eine simple Fantasy-Klischeéstory, ohne auch nur annähernd den cleveren Parallelismus des Buchwerks aufzugreifen. Die Figuren, die Handlung und die Dialoge bleiben flach, einfallslos, bieder und regen eher zum Gähnen an.
Einzig und allein sehenswert ist Tim Burtons fantasievolle Darstellung des Wunderslands und seiner Bewohner, aber bis auf diesen optischen Leckerbissen, ist nicht von Substanz in diesem seelenlosen Machwerk.

Fazit: Den alten Disneyzeichentrickfilm schauen oder American McGees Horrorversion von Alice spielen. Das alles trifft Lewis Carolls Idee vom Wunderland besser.


Bilder von Alice im Wunderland

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