Just a Kiss



Genre
Regie
Schauspieler
  • Gary Lewis
  • David McKay
  • Atta Yaqub
  • Eva Birthistle
  • Shamshad Akhatar
  • Raymond Mearns
  • John Yule

Just a Kiss: Der Alltag der Familie Khan, die aus Pakistan stammt, wird immer noch von Riten und Ritualen ihrer Heimat bestimmt, obwohl sie schon seit Jahrzehnten in Glasgow leben. Während sich die älteste Tochter Rukhsana (Ghizala Avan) in ihr Schicksal fügt und einen Mann heiratet, den ihre Eltern für sie ausgesucht haben, verliebt sich ihr Bruder Casim (Atta Yaqub) allerdings in die Lehrerin Roisin (Eva Birthistle), die irisch-katholisch erzogen wurde. Dass die Verbindung der beiden auf beiden Seiten zu Tumulten führt, ist daher kein Wunder.

Externe Rezensionen zu Just a Kiss

Rezension: Amazon.de
8 / 10 Punkte (11 Stimmen)
Rezension: OFDb.de
7,4 / 10 Punkte (36 Stimmen)
Rezension: IMDb.de
7,2 / 10 Punkte (3,801 Stimmen)

Kommentare zu Just a Kiss

anonymus schrieb am 27.01.2011

schlechter film

Anton Dorn-Lubitz schrieb am 28.01.2011

Selten so eine kontruktive Kritik gelesen, die ein Gast gestern anonym um 19.29 verfaßt hat. Wenn man schon zu so drastischen Mitteln greift und das ganze sozusagen aus der Tiefe heraus betrachten möchte: Wieso outet sich der Gast sich nicht? Vielleicht, weil ihn die ganzen Filmkritiker, insbesondere den Britischen, vielleicht doch als Genie erkennen könnten ?

Just a Kiss ist Teil 3 von Ken Loach sogenannter Glasgow-trilogie; vielleicht war es nicht so praktisch, ein katholisches Thema nach Glasgow und nicht nach Dublin zu verlegen.

Wenn es sich hier um ein Hollywood-spezifisches Publikum handelt, haben Filme mit Darstellern wie Atta Yakub, Shabanah Baksh, Ahmed Riash, Shamshad Akhtar und Ghizala Avan natürlich wenig Chancen ; Fremdenfreundliches Deutschland für Arme geht gut. Echt. Da hat Ken Loach auch ein Herz für.

29.01.2011

Der Film von Ken Loach beschreibt eindrucksvoll die Geschichte von einer Frau und einem Mann, die in unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften aufgewachsen sind. Ken Loach hat die Fähigkeit, schwierige Probleme einfach zu erklären und so kann jeder bei diesem Film neben dem tollen und lustigen Drehbuch auch noch eine Menge lernen.
Einfach betrachtet: Martin Gore hat Mitte der 80-er aus dem Hansa-studio mit Blick auf die Sektorengrenze das simple " People Are People " erdacht, eine Hymne auf die Teilung nicht nur BRD/DDR; Das ist auch Kultur-crash.
Die Geschichte " Just a kiss " zu beschreiben ist ungleich schwieriger. Das ganze bringt auch Probleme fern ab von dem Kampf Sozialismus gegen Kapitalismus auf den Punkt. Es geht auch im Glaubensmarkt um die Wurst, aber wenn man den Film sieht und verdaut paßt vielleicht eher der Text von Bernd Meinunger, den dieser vor rund 30 Jahren für Peter Maffay verfaßt hat und natürlich dadurch auch Millionen mal der Öffentlichkeit zugänglich wurde :
Woran Glaubst Du ?
Welchem Herrn dienst Du ?
Um zu leben, wenn Du spürst:
Es geht nicht mehr so weiter ...


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