Der Herr der Ringe

Die drei Filme der „Herr der Ringe“-Reihe aus den Jahren 2001 bis 2003 basieren auf den gleichnamigen Fantasy-Romanen von John Ronald Reul Tolkien, die knapp 50 Jahre zuvor das erste Mal veröffentlicht und seitdem 120 Millionen Mal verkauft wurden.

Lange Zeit galt die Geschichte rund um den Hobbit Frodo und die Ringgemeinschaft als nicht verfilmbar, bis sich Anfang des neuen Jahrtausends der eher unbekannte neuseeländische Regisseur Peter Jackson und New Line Cinema an das riskante Großprojekt wagten.

Dabei orientierten sie sich stark an der von den drei Bänden des Romans vorgegeben Gliederung, allerdings mussten, trotz der überdurchschnittlichen Länge der drei Filme von jeweils ungefähr drei Stunden, einige Nebenhandlungen unberücksichtigt bleiben.

Dessen ungeachtet, zählt die drei Teile des Herrn der Ringe zu den aufwändigsten jemals produzierten Filmen, da für sie nicht nur eine Unmenge an Special Effects und Computeranimationen notwendig waren, sondern für die Schlachten und Massenaufnahmen 15.000 Statisten und für das mittelalterliche Umfeld zehntausende von Requisiten eingesetzt wurden. Insgesamt fielen so, trotz des Verzichts auf Stars bei der Besetzung der Rollen und günstiger Drehorten in Neuseeland, Produktionskosten in Höhe von etwa 300 Millionen Dollar an.

Das Publikum weltweit wusste diesen Aufwand sehr zu schätzen und machte die drei Filme zu einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Insgesamt brachten sie es auf 30 Oscar-Nominierungen, von denen sie 17 realisieren konnten. Allein der mit elf der Trophäen ausgezeichnete letzte Teil „Die Rückkehr des Königs“ spielte mehr als eine Milliarde Dollar ein und alle drei Teile finden sich nach wie vor auf den vordersten Plätzen von IMDB’s Liste der besten Filme aller Zeiten.