Lethal Weapon

Eines der beliebtesten Genres Hollywoods sind Polizeifilme, die Dank ihres Erfolges an den Kinokassen und dem Bedürfnis des Publikums nach mehr, auch gerne als Reihe mit mehreren Nachfolgern produziert werden. Eine der bekanntesten dieser Reihen ist, neben „Dirty Harry“ und „Stirb langsam“, sicherlich „Lethal Weapon“, deren vier Teile zwischen 1987 und 1998 erschienen.

Dreh- und Angelpunkt sind dabei von Anfang an die beiden vollkommen ungleichen Partner Murtaugh (Danny Glover) und Riggs (Mel Gibson), zwischen denen sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebenseinstellungen der beiden, und vor allem wegen der lockeren, unkonventionellen und jeglichen Vorschriften widersprechenden Dienstauffassung Riggs, zahlreiche Spannungen und witzige Dialoge ergeben.

Der zweite Stützpfeiler ist natürlich die Action, die durch die praktisch immer vorhandene Ironie Mel Gibsons zwar nichts von ihrer Spannung einbüßt, an vielen Stellen jedoch mehr kurios als ernsthaft wirkt. Gerade diese Mischung wurde von vielen Kritikern als „erfrischend“ gelobt und zum Erfolgsrezept aller „Lethal Weapon“-Teile, was sich auch in den Einspielergebnissen widerspiegelt.1987 spielte „Zwei stahlharte Profis“ bei Produktionskosten von 15 Mio. Dollar allein in den USA 65 Millionen ein, der zweite Teil „Brennpunkt L.A.“ brachte es zwei Jahre darauf auf rund 150 Mio. Dollar. Auch der 1992 erschienene „Brennpunkt L.A. – Die Profis sind zurück“ brachte es auf einen Gewinn von mehr als 100 Millionen Dollar, bei „Lethal Weapon 4“ war dies aufgrund exorbitanter Produktionskosten nicht mehr möglich.

Während all dieser Jahre blieben nicht nur die beiden Hauptdarsteller ihren Alter Egos treu, auch Regisseur Richard Donner saß bei allen vier Teilen hinter der Kamera. Eine ebenfalls eher am Rande wahrnehmbare Konstanz weißt der stets passende Soundtrack auf, für den sich der, durch Filmmusik bekannt gewordene, amerikanische Komponist Micheal Kamen und die lebende Blues-Rock-Legende Eric Clapton verantwortlich zeigten.