Stirb langsam

Die Wurzeln der Actionfilm-Reihe „Stirb langsam“ reichen bis in das Jahr 1988 zurück, als Bruce Willis das erste Mal in der Rolle des Polizisten John McClane auf sich alleine gestellt und mit einem verschwitzen Feinrippunterhemd bekleidet gegen eine Gruppe von Terroristen antreten musste.

Gerade durch die etwas ironische, aber trotzdem überzeugende Darstellungsweise von Bruce Willis, sowie eingängigen Dialogen, schaffte es Stirb langsam, sich von der Masse an Actionfilmen abzugrenzen und den Grundstein zu einer erfolgreichen Filmreihe zu legen, in der bis heute drei weitere Filme in die Kinos kamen.

Das Prinzip blieb dabei über all die Jahre hinweg das gleiche: Bruce Willis alias John McClane muss mehr oder minder auf sich allein gestellt, eine Gruppe von Verbrechern oder Terroristen bekämpfen und dabei ins besondere seine Frau oder, im vierten Teil, seine Tochter retten.

Im ersten Teil besetzen die Terroristen ein Hochhaus und halten die darin befindlichen Personen als Geiseln, im zweiten Teil wird das Hochhaus gegen einen Flughafen ausgetauscht und die Geiseln sind die Passagiere der im Landeanflug befindlichen Flugzeuge.

1995 erschien „Stirb langsam: Jetzt erst recht“, in dem Bruce Willis prominente Unterstützung von Samuel L. Jackson erhält und bei dem auch John McTiernan, nach seiner Pause beim zweiten Teil, wieder auf den Regiestuhl zurückkehrte. Gleichzeitig zeigt die Handlung wieder deutlich mehr Kreativität, die extrem positiven Kritiken und vier Oscar-Nominierungen des ersten Teils konnten aber trotzdem nicht wiederholt werden.

Nichts desto trotz trat John McClain 2007 in „Stirb langsam 4.0“ noch einmal auf die Leinwand und musste dort gleich die ganzen USA retten. Diese Aufgabe meistert er jedoch mit Bravur, sodass der vierte Teil mit einem Einspielergebnis von 382 Millionen Dollar zum nominal erfolgreichsten der der Reihe wurde. Inflationsbereinigt hält allerdings nach wie vor das Original aus dem Jahr 1988 diesen Rekord.