Watchmen



Genre
Regie
Schauspieler
  • Carla Gugino
  • Matt Frewer
  • Matthew Goode
  • Billy Crudup
  • Patrick Wilson
  • Laura Mennell
  • Stephen McHattie

Watchmen: „Watchmen“ spielt im fiktiven Amerika im Jahre 1985. Maskierte Superhelden sind Teil des Alltags und die „Uhr des Lebens“, welche die Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion anzeigt, steht auf fünf Minuten vor zwölf. Als dann einer der Kameraden ermordet wird, startet der heruntergekommene maskierte Rächer Rorschach einen privaten Rachefeldzug.

Er kommt einem Plan auf die Spur, nach dem alle Superhelden getötet werden sollen. Daraufhin verbündet er sich wieder mit der „Liga“ mit der er früher schon gekämpft hat. Von der Liga hat aber nur einer wirklich Superkräfte. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, die tief in die Vergangenheit zurückreicht und die Zukunft der Menschheit katastrophal beeinflussen könnte.

Die zu Grunde liegende Comicreihe von 1986/87 wurde mit Preisen überschüttet. Der Autor Alan Moore hatte sich immer gegen die Verfilmung seiner Comics gesträubt. Diesmal hat jedoch Zack Snyder, der für die Umsetzung von „300“ verantwortlich war, Hand angelegt.

Bilder von Watchmen

Externe Rezensionen zu Watchmen

Rezension: filmabend.info
9 / 10 Punkte
Rezension: Nightmare-Horrormovies.de
8 / 10 Punkte
Rezension: IMDb.de
7,8 / 10 Punkte (132,887 Stimmen)
Rezension: OFDb.de
7,8 / 10 Punkte (971 Stimmen)
Rezension: eayz.net
7,5 / 10 Punkte
Rezension: at the movies
7 / 10 Punkte
Rezension: Fünf Filmfreunde
7 / 10 Punkte
Rezension: Amazon.de
7 / 10 Punkte (221 Stimmen)

Kommentare zu Watchmen

Tyler-Durden schrieb am 28.06.2009

Zack Snyder wagt sich an ein angeblich Unverfilmbares Meisterwerk im Literatur Bereich, “WATCHMEN“ vom Autor Alan Moore, Illustrierer Dave Gibbson und Colorist John Higgins. Ob Snyder es geschafft hat dieses Komplexe Werk treu Umzusetzen wird sich hier jetzt klären.

Aber Erst mal ein paar Worte zur Vorlage und der Vorgeschichte des Films. Mitte der 80er Erschufen John Higgins, Dave Gibbson und natürlich der bekennende Anarchist Alan Moore die Graphic Novel „WATCHMEN“. Dieses Psychologisch Komplex sowie Real und vielschichtige Werk wurde sofort zum Meilenstein im Gerne und Veränderte die Welt der Comics und sogar der ganzen Literatur durch seine Originelle Storystruktur und einem Ende an dem jeder Mensch vor einem Moralischen Dillema stand. So etwas gab es zuvor noch nie und wurde bis heute auch nie wieder gemacht. Es zählt nicht um sonst in die Liste des Time Magazine der 100 Besten Bücher des 20. Jahrhundert.
Nun wie es immer bei erfolgreichen Büchern ist stand natürlich gleich die Film Industrie vor der Tür und wollte den Stoff in den 80er Verfilmen, doch die Regisseure (u.a. Terry Gilliam) stoßen allesamt auf das Problem das es einfach nicht möglich sei so was zu verfilmen deswegen lag das Projekt lange Zeit auf Eis. Nun vor ein Paar Jahren nahm sich Zack Snyder (Dawn of the Dead (R),300) vor es zu Versuchen.

Ich sag es einfach gleich mal vorweg. Snyder hat sein Herz am rechten Fleck gehabt das merkt man dem Film an, ABER Die Verfilmung schafft es nicht wirklich der Vorlage das Wasser zu reichen, aber sein wir mal ehrlich welche Buch Verfilmung schafft das heutzutage noch.

Story:
Die Story von Watchmen nimmt sich der Tatsache an „Was wäre Wenn es Superhelden Wirklich gäbe“. Die Handlung spielt Mitte der 80er während des Kalten Krieges der sich langsam vom Kalten in den Dritten Welt Krieg Verwandelt. Ich will aber nicht zu viel Verraten da die Story das Herzstück der Vorlage war, die Verfilmung ist zwar eher eine „Light“ Version davon aber trotzdem noch Einzigartig im Filmbereich. Mit „Light“ ist gemeint das Snyder klar war das man die Story so nicht in einem Film Umsetzen konnte deswegen sehen wir auf der Leinwand eine Leicht abgespeckte Variante was einerseits sehr klug von Snyder war andererseits aber auch sehr Schade da dadurch sehr viel Verloren geht [Das Geniale Ende z.B. wurde leider verändert] für die Leute die die Vorlage kennen und Lieben. Da kann ich als Riesen Verehrer der Graphic Novel aber ein oder auch zwei Augen zudrücken. Da das eigentlich der Einzige Negativ Punkt an der Verfilmung ist[Mal abgesehen vom Besetzungsfehler]. Lasst euch dies gesagt sein, obwohl die Story im Vergleich zur Vorlage eher Dünn und Plump wirkt ist sie aber im Vergleich zu anderen (Superhelden-)FILMEN an Originalität nicht zu Überbieten. Allein schon die Tatsache das es keine „Disney-Einteilung“ gibt d.h. Es gibt keine Klare Einteilung wer jetzt Der Gute ist und wer der Böse. Denn obwohl z.B. The Dark Knight oder Ironman richtig gut waren konnte man aber ohne zu Zucken sagen „Der Joker ist der Böse usw.“ so was wird es bei Watchmen nicht geben. Jeder Charakter ist für sich einzigartig, Individuell und hat seine Stärken aber auch seine Schwächen.

Cast:
Da kommen wir gleich mal zur Besetzung. Dort kann man eigentlich sagen das alle Darsteller fast Perfekt sind. Sei es Jakie Earle Haley als Rorschach, Malin Ackerman als Silc Specter II oder Jeffrey Dean Morgan als The Comedian. Außer einer Besetzung, und zwar Michaele Goode als Adrian Veidt diese ist Meiner Meinung nach eine enorme Fehlbesetzung. Er spielt zwar sehr solide nur passt er rein gar nicht in die Rolle des Veidts, dafür wirkt er manchmal viel zu Eingebildet und auch irgendwie Böse. Aber um ehrlich zu sein fällt das zum Glück nicht so sehr ins Gewicht, da die anderen Schauspieler durchweg Klasse sind und perfekt in ihre Rollen passen.

Musik:
Die Musik ist einer von Vielen Plus Punkten bei der Verfilmung. Einfach Grandios wie Tyler Bates dieser Kitschigen 80er Jahre Feeling in manchen Szenen rüberbringt[ z.B. im Dinner] aber auch wenn es Episch wird zieht er das volle Register sei es mit Beruhigender Chor Music oder opulenter Orchester Musik. Auch wirken durch seine gut platzierte Musik einige Stellen Sehr Komisch, ich denke da nur an die Sex Szene in der das Halleluja Cover läuft. Auch die Tatsache das in der Szene als Dan Dreiberg sein Nite Owl II Kostüm endlich wieder anzieht im Hintergrund ein Theme hört das dem von The Dark Knight sehr ähnlich kommt [Nite Owl II ist eine Art Reales Abbild Batmans] Alles in allem einfach Top was er dort vollbracht hat. Von mir bekommt er jedenfalls dafür die volle Punktzahl.
Danke Tyler Bates!

Set Design und Kostüme:
Hier zeigt sich wieder mal die Enorme Stärke von Zack Snyder. Jedes Zimmer jede Strasse, jedes Restaurant usw. alles ist voller kleiner Details für die es bestimmt ein Mehrmaliges ansehen nötig sein wird um sie alle zu sehn. Da merkt man wirklich das er die Vorlage mehr als Einmal in der Hand hatte um alles mögliche mit einzubauen. Allein Schon die Wohnung von Hollis Mason ist der Wahnsinn. Da geht einem richtig das Herz auf wenn man die Vorlage kennt. Genauso ist es mit den Kostümen, die Crew von Snyder hat es geschafft die Kostüme der Novel so Umzusetzen das sie in die Heutige Zeit passen. Ein Kleines Beispiel: Der Charakter Nite Owl II ist in der Vorlage eine Anspielung auf Batman deswegen sieht er in der Vorlage auch ihm sehr ähnlich, da aber Batman sich mit der Zeit immer wieder Veränderte und in seinem Neusten Abenteuer vom Aussehen eigentlich nichts mehr gemeinsam hat mit seinem 80er Jahre Kostüm so hat auch das Kostüm von Nite Owl II in Der Verfilmung nur noch kleine Ähnlichkeiten mit dem in seiner Vorlage. Hier auch wieder meine Hochachtung an die Verantwortlichen.

Regie:
Wie Zack Snyder schon in seinen vorherigen Werken bewies hat er einen sehr Einzigartigen Visuellen Stil. Genau das merkt man auch wieder bei Watchmen, einige Slow Mo´s oder GUTE CGI Gore Effekte sind auch wieder dabei und runden alles sehr gut ab. Ohne Zweifel ist „WATCHMEN“ sein bester Film bis jetzt und man kann sehr gespannt sein was noch so von ihm kommt. Hinter der Kamera stand dieses Mal Larry Fong der seine Sache auch sehr gut macht.

Atmosphäre:
Dies ist der Größte Vorteil von Watchmen. Wer nicht schon beim Genialen Anfang auf 180 ist wird dann sicherlich nach dem Überaus Beeindruckenden Intro, in dem Die Vorgeschichte Ein wenig erläutert wird, in dem Film so was von drin sein. So war es jedenfalls bei mir, vielleicht wird der Film jetzt für Leute die die Vorlage nicht kennen etwas Komisch und anders wirken aber das würde dem Film nicht gerecht werden. Alles in Allem ist es nämlich ein Außergewöhnlicher Film den es so noch nicht gab und auch nie wieder geben wird.

Fazit: Ganz Objektiv würde ich jetzt sagen das man die Bewertung so bei 7,5 ansetzten wird, ich persönlich bin aber ein enormer Fan der Vorlage daher ist der Film bis jetzt das beste „Goodie“ für Fans obwohl er eher eine Light Version deer Vorlage ist. An alle nicht Watchman Fans sei gesagt das ihr bei diesem Film alles bekommen werdet was ihr wollt, Eine Originelle Story, Einzigartige Charaktere, Tolle Optik, Humor, Silc Spectre Nackt! und klasse Action.