Bruce Willis

Der amerikanische Schauspieler Bruce Willis wurde 1955 als Sohn eines in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten und einer Deutschen in Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz geboren und brachte es im Laufe seiner Karriere vor allem durch seine Darstellung charakterstarker Einzelkämpfer mit einer gewissen Selbstironie in Filmen wie der „Strib langsam“-Reihe zu weltweiter Berühmtheit.

Zugang zur Schauspielerei fand Willis während seiner Zeit an der Highschool, wo diese als Therapieform gegen sein Stottern angeboten wurde. Nach dem Abschluss besuchte er eine Schauspielschule, seine ersten Erfahrungen vor Publikum sammelte an New Yorker Theatern und in Werbespots.

Ins wirkliche Licht der Öffentlichkeit rückte er 1985 mit der Serie „Das Model und der Schnüffler“, in der er die Hauptrolle innehatte und die ihm einen Emmy und einen Golden Globe einbrachte. Ein weiterer Motor für seine Popularität war eine Gastrolle in der 80er-Jahre Kultserie Miami Vice.

Es folgten mit „Blind Date“ und „Sunset“ zwei heute eher unbekannte Komödien, die ihn zwar auf die große Leinwand brachten, der Sprung zum Superstar war damit jedoch noch nicht verbunden.

Dieser gelang ihm erst im Jahr 1988, als ihn Regisseur Blake Edwards, mit dem er bereits in „Blind Date“ zusammengearbeitet hatte, für die Rolle des Polizisten John McClane in dem heute als Klassiker geltenden Action-Film „Stirb langsam“ besetzte. Diese Rolle als Polizist John McClane, der im Alleingang ein von Terroristen besetztes Hochhaus befreit und dabei schnelle Action gekonnt mit einem verschmitzten Lächeln und coolen Sprüchen kombiniert, schien Willis wie auf den Leib geschnitten und prägt sein Bild in der Öffentlichkeit bis heute.

Es verwundert also kaum, dass er in den folgenden Jahren, auch dank es weiteren Teiles der „Stirb langsam“-Reihe, zunächst auf einen Actionhelden reduziert wurde, das Gegenteil zu beweisen gelang ihm trotz seiner Komödienvergangenheit und Filmen wie „Fegefeuer der Eitelkeiten“ und „Hudson Hawk“ nicht.

Als weiterer Meilenstein kann deshalb die Rolle des Boxers „Butch“ in Quentin Tarantinos Kultfilm „Pulp Fiction“ aus dem Jahr 1994 gewertet werden, die ihm einerseits sehr positive Kritiken einbrachte und andererseits zeigt, dass er zu mehr als reinen Actionhelden fähig war. Folgerichtig wurde in der zweiten Hälfte der 90er das Sortiment an Filmen, in denen Bruce Willis meist in einer Hauptrolle anzutreffen war, deutlich bunter und reichte vom Science-Fiction-Drama „12 Monkeys“ und dem dritten Teil von „Stirb langsam“ über Popkornkino in „Armageddon - Das jüngste Gericht“ und den Thriller „Das Mercury Puzzle“ bis zu waschechten Dramen wie „Unbreakable“.

Eine Vorliebe für Filme mit einem Mindestmaß an Action ist dennoch nicht zu verleugnen, und dieser Trend setze sich auch nach der Jahrtausendwende fort. „Keine halben Sachen“, „Tränen der Sonne“, „Hostage - Entführt“, „Sin City“ und schließlich „Stirb Langsam 4.0“ sind nur einige der zahlreichen Filme, in denen er seitdem zu sehen war.

Neben der Schauspielerei ist Willis auch als Filmproduzent und als Sänger in der Bruce Willis Blues Band“ auch als Musiker aktiv. Mit dieser brachte er bisher zwei Alben heraus und gab gelegentliche Live-Konzerte zu besonderen Anlässen.
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Kommentare zu Bruce Willis

Bavarian-Knight schrieb am 29.06.2010

bin gespannt wie sein gastauftritt bei "The Expendables" wird...

tkigxxbq schrieb am 18.10.2016

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