Donald Sutherland

Donald McNicol Sutherland wurde als Nachkomme schottischer Einwanderer 1935 in Saint John in Kanada geboren und machte sich vor allem in den 70er Jahren durch eindrucksvolle Rollen in mehreren Filmen, die heute als Klassiker gelten, einen Namen.

Bereits während seiner Schulzeit trat Sutherland in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, als er als Moderator und DJ für einen Radiosender arbeitete. Eine erste Rolle hatte er im Alter von 15 Jahren, als er für ein Hörspiel den Part des Ebenezer Scrooge in Charles Dickens „A Christmas Carol“ übernahm.

Nach der Schule studierte er an der Universität in Toronto und war dort auch Mitglied der Theatergruppe, in welcher er bei einer Inszenierung von Shakespeares „Der Sturm“ einem Theaterkritiker auffiel, welcher ihm Vorschlug, professioneller Schauspieler zu werden.
Diesem Rat folgend ging Sutherland nach London, studierte dort an der renommierten „Royal Academy of Dramatic Arts“ und schaffte es schließlich Anfang der 60er Jahren auf die Bühnen Londons, eine Theatertournee durch ganz Großbritannien folgte.

Dabei wurde der Produzent Paul Maslansky auf ihn aufmerksam, und auch wenn dessen Independent-Horrorfilm „Das Schloss der lebenden Toten“ noch keinen Durchbruch bedeutete, so legte er doch den Grundstein dafür und 1970 gelang dieser mit dem Kriegsfilmklassiker „Das dreckige Dutzend“ und der Kultserie „M*A*S*H – Das verrückte Lazarett“ auch.

Im weiteren Verlauf seiner Karriere erwies sich Sutherland als besonders Wandlungsfähig und war in Filmen fast jeden Genres zu sehen. „Wenn die Gondeln Trauer tragen“, „Die Körperfresser kommen“ und „Der große Eisenbahnraub“ sind nur drei Beispiele hierfür aus den 70er Jahren, die heute allesamt als Klassiker gelten.

In den 80er Jahren wurde es kurzzeitig etwas ruhiger um ihn. Zwar drehte er auch in dieser Zeit zahlreiche Filme, an die Erfolge des vorangegangenen Jahrzehnts konnte er jedoch nicht ganz anknüpfen. Der Start in die 90er gelang da mit Oliver Stones „JFK - Tatort Dallas“ deutlich besser und auch „Die Jury“ wurde an den Kinokassen sehr positiv aufgenommen.

Nach der Jahrtausendwende blieb Sutherland mit Clint Eastwoods Komödie „Space Cowboys“ der Erfolg ebenso treu wie mit dem Thriller „The Italien Job“ und der Jane Austen-Verfilmung „Stolz und Vorurteil“.

Mittlerweile kann der immer noch aktive Schauspieler auf eine Filmographie mit mehr als 140 Einträgen zurückblicken.
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