Gene Hackman

Der amerikanische Schauspieler Gene Hackman wurde 1930 in San Bernardino, Kalifornien geboren und machte sich im Laufe seiner Karriere vor allem als Charakterdarsteller in anspruchsvollen Thrillern und Dramen einen Namen.

Hackmans Arbeit im Lichte der Öffentlichkeit begann als Radiomoderator bei den Marines, anschließend war er während seines Journalismus-Studiums bei verschiedenen Sendern im ganzen Land zu hören, bis er schließlich die bekannte „Playhouse Acting School“ besuchte. Wegen schlechter Leistungen musste er diese allerdings schon nach drei Monaten wieder verlassen, den Kontakt zu seinen Kommilitonen verlor er dadurch jedoch nicht, sodass er wenig später in eine WG mit Dustin Hoffmann und Robert Duvall zog.

Diversen Engagements am Broadway folgte 1961 mit Der Tollwütige sein erster Kinofilm. Größere Bekanntheit erreichte er sechs Jahre Später als Gangster in dem Film Bonnie und Clyde, der ihm auch seine erste Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller einbrachte.

Trotz einer weiteren Nominierung im Jahre 1970, kam der internationale Durchbruch erst im Jahr darauf mit dem mittlerweile zum Klassiker gewordenen Thriller French Connection, der ihm für die beeindruckende Darstellung des Drogenfahnders Popeye sowohl den Oscar als auch den Golden Globe als bester Hauptdarsteller einbrachte.
In den Jahren danach drehte Hackmann unter anderem mit Al Pacino und Francis Ford Coppola, dürfte der breiten Masse jedoch hauptsächlich als Superschurke Lex Luther aus drei der klassischen „Superman“-Filmen mit Christopher Reeve bekannt sein.

1988 folgte für das Südstaaten-Drama Mississippi Burning eine weitere Oscar-Nominierung, bis zur nächsten Auszeichnung musste er sich jedoch fünf weitere Jahre gedulden. Für seinen überzeugenden Auftritt als brutaler Sheriffs in Clint Eastwoods Spätwestern Erbarmungslos, ehrte ihn die Jury als besten Nebendarsteller.

In den darauf folgenden Jahren stellte Hackman in diversen Komödien auch sein humoristisches Talent unter Beweis, war aber auch in Roland Emmerichs Kassenschlager Der Staatsfeind Nr. 1 an der Seite von Will Smith und in den beiden Verfilmungen der beiden Grisham-Romane Die Firma und Das Urteil zu sehen.

2004 äußerte sich Gene Hackman in einem Interview mit Larry King dahingehend, dass ihm keine weiteren Angebote für Rollen vorlägen und somit seine Schauspielkarriere nach mehr als 80 Produktionen am Ende sei.
Dieser Text steht unter der Lizenz Creative Commons BY-SA. Der Text kann unter Angabe des Autors und zu gleichen Bedingungen bearbeitet und verbreitet werden (Zusammenfassung).

Kommentare zu Gene Hackman

Bisher ist leider kein Kommentar vorhanden!