Samuel L. Jackson

Der amerikanische Schauspieler Samuel L. Jackson wurde 1948 in Washington D.C. geboren und gehört seit seinen eindrucksvollen Auftritten in Filmen wie „Pulp Fiction“ und „Verhandlungssache“ zu ersten Garde der Hollywoodschauspieler.

Während seiner Kindheit deutete aufgrund seines Interesses an der Musik und seines Engagements im Schulorchester zunächst einiges auf einen Berufsweg als Musiker hin. Dies ändere sich jedoch, als ihm sein Arzt wegen seines Stotterns empfahl, sich an der Theatergruppe zu beteiligen. Ähnlich wie bei seinem späteren Kollegen Bruce Willis verfehlte dies seine Wirkung nicht.

Nach der High School studierte Jackson bis zu seinem Abschluss im Jahr 1972 Theaterwissenschaften in Atlanta und bekam drauf hin Rollen in Inszenierungen von „The District Line“ und Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“.

Der Sprung auf die große Leinwand gestaltete sich für ihn jedoch schwierig: nach seinem Debut in „Together for Days“ fand er zwar auch Rollen in „Onkel Toms Hütte“, „Der Prinz aus Zamunda“ mit Eddie Murphy und „Sea of Love – Melodie des Todes“ mit Al Pacino, allerdings handelte es sich hierbei immer nur um Kurzauftritte und kleine Nebenrollen, sodass er weiterhin einem großen Publikum unbekannt blieb.

Ein erster Lichtblick war da Martin Scorseses Mafia-Epos „Good Fellas – Drei Jahrzehnte der Mafia“, mit dem es ihm trotz einer kleineren Rolle ebenso gelang, auf sich aufmerksam zu machen, wie mit Steven Spielbergs Blockbuster „Jurassic Park“.

Wirklich bekannt wurde Jackson nichts desto trotz erst 1994, im Alter von 46 Jahren, als Darsteller des Killers Jules in Quentin Tarantinos Kultfilm „Pulp Fiction“.
Hier kreuzte sich sein Weg auch das erste Mal mit Bruce Willis, an dessen Seite er bereits im Jahr drauf in „Stirb langsam: Jetzt erst recht“ erneut zu sehen war.

1996 spielte Jackson in der Verfilmung des Grisham-Romans „Die Jury“ seine bis dato eindringlichste Rolle als Carl Lee Hailey, einem verzweifelten Vater, der auf der Suche nach Gerechtigkeit die, wegen ihrer weißen Hautfarbe vom Gericht mit großer Milde bedachten, Vergewaltiger seiner kleinen Tochter im Gerichtsgebäude erschießt und so selbst zum Angeklagten wird.

Es folgten zahlreiche weitere Filme, die an den Kinokassen größtenteils auf positive Resonanz stießen, so etwa „Verhandlungssache“, „Unbreakable - Unzerbrechlich“ und ein Remake des 70er-Jahre Klassikers „Shaft“.

Seinen größten Traum konnte Jackson jedoch George Lucas erfüllen, als er ihn als Mace Windu, eine zentrale Figur der neuen „Star Wars“-Triologie, besetzte.

Neben der richtigen Schauspielerei, lieh Samuel L. Jackson seine Stimme auch dem Superhelden „Frozone“ in „Die Unglaublichen“ und dem korrupten Polizisten Frank Tenpenny im Video-Spiel „Grand Theft Auto: San Andreas“.
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