Will Smith

Willard Christopher Smith jr. wuchs als Zweitältester von vier Geschwistern in gutbürgerlichen Verhältnissen in Philadelphia auf. Sein Vater William C. Smith Senior, Ingenieur für Kältetechnik, war zu dieser Zeit Kühlgerätehersteller. Seine Mutter Caroline Smith ist Lehrerin.

Durch seinen frechen Charme bekam Will schon in seiner frühen Schulzeit den Spitznamen „Fresh Prince“.

Von 1992 bis 1995 war er mit Sheree Zampino verheiratet, mit der er einen Sohn namens Trey Smith (1992) hat. Seit 1997 ist er mit der Sängerin und Schauspielerin Jada Pinkett verheiratet. Pinkett Smith sollte in der Serie Der Prinz von Bel-Air seine Freundin spielen, wurde aber mit der Begründung, dass sie mit ihren 1,52 m zu klein sei (Will Smith ist 1,88 m groß), abgelehnt. Sie haben zusammen einen Sohn und eine Tochter. Sein Sohn Jaden ist ebenfalls als Schauspieler tätig und seine Tochter Willow debütierte 2007 in dem Film I Am Legend als Schauspielerin.
Smith gab am Anfang seiner Karriere viel Geld aus und zahlte zu wenig Einkommenssteuer. Die US-Steuerbehörde verhängte schließlich eine Steuernachzahlung von 2,8 Millionen US-Dollar gegen Smith, sodass er dadurch einen Großteil seines Besitzes verlor und sein Einkommen gepfändet wurde. Smith war 1990 fast bankrott, als Benny Medina, ein Manager von Warner Brothers, auf Smith aufmerksam wurde. Er fand, dass die Geschichte vom „naiven, vorlauten Will aus Philadelphia“ in der Ortschaft Beverly Hills etwas Witziges und Fernsehreifes hatte. Dadurch wurde, basierend auf Smiths Werdegang, die NBC-Fernsehserie Der Prinz von Bel-Air konzipiert, die erfolgreich von 1990 bis 1996 produziert wurde. Obwohl Smith 1993 ein bemerkenswertes Leinwanddebüt in Das Leben – Ein Sechserpack hatte, wurde er erst in dem Buddy-Movie Bad Boys – Harte Jungs einem breiten Publikum als Leinwandschauspieler bekannt.

Die Matrix-Macher Andy Wachowski und Larry Wachowski boten ihm die Hauptrolle des Neo in der Matrix-Trilogie an. Smith jedoch lehnte die Rolle ab und verhalf Keanu Reeves dadurch zu dessen bisher größter Rolle. Nachdem Smith die Entscheidung getroffen hatte, in Wild Wild West mitzuspielen und dafür die Rolle in Matrix abzulehnen, war er der Meinung, Wild Wild West sei der „schlechteste Film in dem er je mitgespielt hat“ und dass es ein „großer Fehler war, die Rolle in Matrix aufzugeben, um in Wild Wild West mitzuspielen“. Ferner bekannte Smith, dass er sich „schlecht dabei fühlt, dass die Werbung den Film als guten Film verkauft, obwohl es ein schlechter Film ist“.

Der Film Ali zeigt den Lebenslauf der Boxer-Legende Muhammad Ali alias Cassius Clay. Die Rolle brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein. Im Film Das Streben nach Glück agierte er an der Seite seines Sohnes Jaden. Für seine darstellerischen Leistungen wurde er dafür zum zweiten Mal für den Oscar nominiert, den er aber wiederum nicht erhielt. 2004 lieh er dem Winzlingsfisch Oscar in Große Haie – Kleine Fische seine Stimme.

Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt Smith Gagen in Höhe von 80 Mio. US-Dollar, wodurch er laut dem amerikanischen Forbes Magazine noch vor Johnny Depp (72 Mio. US-Dollar), Eddie Murphy und Mike Myers (je 55 Mio. US-Dollar) zum am besten verdienenden Hollywood-Schauspieler avancierte.[6] Gleichzeitig gilt Will Smith auch als einer der sichersten Publikumsmagneten überhaupt. So wurde er von amerikanischen Kinobesitzern zum „kassenträchtigsten Star des Jahres“ 2008 gewählt

Will Smith wird in den meisten deutschen Versionen seiner Filme von Jan Odle synchronisiert, in manchen Filmen auch von Leon Boden.

Musik

Seit seinem 12. Lebensjahr betätigte Smith sich als Rapper. Zunächst arbeitete er als DJ in verschiedenen Clubs in West-Philadelphia und lernte auf einer Party Jeff Townes kennen. Mit ihm spielte er einige Alben unter dem Namen DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince ein. Mit ihm gemeinsam gewann er den ersten Hip-Hop-Grammy überhaupt für den Song Parents Just Don't Understand. Einen weiteren Grammy erhielt das Duo für Summertime.

Smith ist bekannt dafür, dass seine Songtexte Vulgärausdrücke vermeiden. Das Wort „Fuck“ kam bislang nur einmal vor, und zwar in dem Lied Tell Me Why (auf dem Album Lost and Found), wo er es aber letztlich zensieren ließ.

Der Rapper Bow Wow bezeichnete Smith als „bubble gum rapper“ (Kaugummi-Rapper), woraufhin Smith entgegnete, dass er „einem unreifen Kind keine Rechenschaft schuldig sei“. (original: „I don't have to respond to an immature child.“).

Zu manchen Filmen, an denen er als Schauspieler beteiligt war, steuerte er zusätzlich die offiziellen Songs bei. So etwa bei Wild Wild West und Men in Black, wo die Songs jeweils während des Filmabspanns Verwendung fanden.
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Kommentare zu Will Smith

onopol schrieb am 31.10.2009

Einer meiner lieblinge!

Vom anfänglichem "Prince of Bel Air" zu einem wirklich Klasse Schauspieler der Wandlungsfähiger nicht seien kann!

Virus90 schrieb am 04.11.2009

Ein genialer Schauspieler der in vielen Filmem mit einem manchmal krassen aber meiner Meinung nach richtigen Moralischen Wert spielt (Streben nach Glück, 7 Leben) aber auch sonst guck ich mir gerne Filme von ihm an :-)

kimeih schrieb am 22.03.2011

Ich teile eure Meinungen und finde ihn auch als schauspieler sehr cool. Ich habe aber gehört er wäre (wegen tom Cruise) in die Scientology reingetreten. Stimmt das etwa?